Viel ist nicht geblieben, von dem „Mobiliar“, dass vor 1976 in der Kirche stand. Einiges jedoch, auf das es sich lohnt, einen Blick zu werfen:

Das Chorgestühl

Im südlichen Querhaus steht an der Wand noch das alte Chorgestühl. Es handelt sich um zwei Chorstühle mit je vier Sitzen und einer Höhe von 245 cm. Die gesamte Breite beträgt 255 cm bei einer Tiefe von etwa 43 cm. Das Gestühl ist aus Eiche geschnitzt und lackiert.
Die Wangen sind mit sehr schönem fleischigem Blattrankenwerk versehen. Über dem baldachinartigen Himmel sind jeweils fialenartige Bekrönungen angebracht. In die Füllungen ist ein markantes Rankenwerk geritzt. Das Chorgestühl ist Ende des 19. Jahrhunderts gearbeitet worden. 

Kniebank

Vorhanden ist auch aus dieser Zeit noch eine Kniebank, die in der Vergangenheit bei Trauungen benutzt wurde. Sie verfügt über Wangen mit Spitzbögen und eine schöne Blattornamentik.

Bänke

Etwa um 1900 sind auch die Bänke gearbeitet, die unter der Orgelempore stehen. Auffallend hier die unterschiedlichen Abschlüsse: Jeweils eine Seitenwange ist als schlichtes Profil gearbeitet, die andere hat einen Spitzbogen mit rankenden, umgeschlagenen Krabben an jeder Seite.